Unboxing/Vorstellung Warhammer 40000 Schattenspeer

Heute möchte ich Euch meine neueste Errungenschaft vorstellen. Games Workshop veröffentlichte am 16.03.2019 eine neue Battlebox. Die Box trägt den Namen  Shadowspear oder in der deutschen Version Schattenspeer.

Die Box wurde im Rahmen der derzeit laufenden Vigilius Kampagne veröffentlicht und enthält die neuen Vanguard Space Marines und Daemonkin.

Für Euer Geld erhaltet Ihr hier 35 unbemalte Kunststoffminiaturen, zwei jeweils 24-seitige Softcover Armeebücher für die im Set enthaltenen Modelle, sowie ein 24-seitiges Softcover Kampagnenheft. Die Box eignet sich auch für Neueinsteiger im Warhammer 40k Segment. Sie enthält dazu einen faltbarer Warhammer-40.000-Grundregelbogen.

Die Modelle sind in etwa vergleichbar mit den Figuren aus den Warhammer 40000 Grundboxen. Sie sind sehr detailliert, haben jedoch festgelegte Posen wie die easy to build Modelle.

Werfen wir nun einen Blick auf die einzelnen Fraktionen. Beginnen wir mit den Vanguard Space Marines.

Die Vanguard Marines sind wie der Name schon sagt Vorhuttruppen des Adeptus Astartes. Diese Primaris Space Marines tragen sog. Phobos Rüstungen. Bei der Phobos Rüstung handelt es sich um den gleichen Rüstungstyp, den wir auch schon von den Primaris Reivers kennen. Diese Type-X-Phobos Rüstung verleiht den Primaris Marines mehr Beweglichkeit und Geschwindigkeit. Spieltechnisch wirkt sie sich jedoch nicht auf Rüstungswurf und Bewegungsreichweite aus.

Ein Trupp Infiltrators

Die Box enthält einen Captain, einen Librarian, einen Leutnant, 10 Infiltrators, 3 Eliminators und 3 Suppressors. Bis auf letztgenannte tragen alle Modelle die Phobos Rüstung. Die Einheiten verfügen über einige Sonderregeln, wie beispielsweise die Aufstellung in „versteckter Position“. Dies ermöglicht dir die Platzierung der Modelle in überall auf dem Schlachtfeld mit der Einschränkung, dass sie 9 Zoll von der feindlichen Aufstellungszone und Modellen entfernt sein müssen.

Die Eliminators sind mit Bolt-Scharfschützengewehren ausgestattet.
Leutnant in Phobos Rüstung

Die Modelle sind optisch sehr ansprechend, einzig die Suppressors gefallen mir persönlich nicht so. Die Suppressors folgen den Regeln für Modelle mit Sprungmodulen und sind mit Maschinenkanonen ausgerüstet. Das macht sie zu einer sehr beweglichen Feuerunterstützungs-Einheit. Allerdings sind die Modelle eher gewöhnungsbedürftig. Hier hätte ich mir eher eine Variante der bekannten Intereceptors mit alternativer Bewaffnung gewünscht. Davon abgesehen sind die Modelle wirklich sehr gelungen. Sie können in einer reinen Vanguard Armee eingesetzt werden. Fügen sich aber auch gut in einer normalen Space Marines Armee ein.

Bei den Daemonkin handelt es sich um Truppen der Heretic Astartes. Diese werden von einem Psioniker/Hexer angeführt. Der Hexer verfügt über neue Psikräfte, die seinem Studium der dämonischen Wesen gerecht werden. Neben dem Hexer/Master of Possession erhaltet Ihr 10 neue Chaos Space Marines, zwei Obliterators, 2 Greater Possessed und einen Venomcrawler.

Master of Possession der Anführer der Daemonkin

Die Chaos Space Marines sind meine persönlichen Favoriten aus der Box. Sie sind würdige Nachfolger für die bereits in die Jahre gekommenen Modelle der Chaos Marines.



Die Daemonkin werden zusätzlich von zwei Obliterators/Kyborgs unterstützt, welche für die nötige Feuerkraft sorgen. Die Greater Possessed kommen zum Einsatz, wenn der Gegner in Nahkampfreichweite kommt. Schließlich erhaltet ihr mit dem Venomcrawler eine neuartige Dämonenmaschine, welche sowohl im Nahkampf als auch in Bezug auf Feuerkraft ein ernstzunehmender Gegner ist.

Das Kampagnenbuch bietet 6 Missionen, welche speziell auf die in der Box enthaltenen Einheiten/Fraktionen abgestimmt sind. Die Missionen sind für kleinere Armeen vorgesehen und entsprechen dem Geist von Aufklärungs- und Vorhutgefechten.

Ich persönlich finde die Box sehr gelungen, wenn man sich als Space Marine Spieler mit einem Chaosspieler die Figuren teilt, wird die Box auch wesentlich erschwinglicher. Alternativ gibt es ja noch die zahlreichen Verkaufsplatzformen im Internet, um die jeweils von einem selbst nicht gespielte Fraktion weiterzuverkaufen.

Imperial Knight bzw. Renegade Knight Bemalung

Als nun endlich beide Knights „magnetisiert“ und somit alle Waffenoptionen frei kombinierbar waren, machte ich mich zunächst an die Bemalung des Renegade Knights.

Zunächst wurde die Waffen und das Metallskelett des Knights schwarz und die Rüstungsplatten weiß grundiert. Ich nutzte dazu Army Painter Base Primer in den entsprechenden Farben.

Im Anschluss bemalte ich alle Metallteile mit Citadel Base Leadbelcher. Ich nutzte dazu einen großen Trockenbürstpinsel. Einige Teile bemalte ich zusätzlich mit Citadel Base Balthasar Gold.

Hier bemerkte ich, dass ich die Füße des Knight, das Kettenschwert und die anderen Waffen dummerweise ebenfalls schwarz grundiert hatte. Sie sollten jedoch weiß gefärbt sein. Ich klebte daher die Teile entsprechend ab und grundierte sie erneut.

Anschließend wurden die Metallteile großzügig mit Citadel Shade Nuln Oil bemalt. Auch hierzu verwendete ich einen größeren Pinsel.

Die Metallränder der Panzerplatten wurden ebenfalls mit Citadel Base Balthasar Gold bemalt.

Nun wurden Teile der Panzerplatten mit Citadel Base Castellan Green bemalt. Der Renegade Knight sollte ein abgenutztes Erscheinungsbild haben und kann nicht in strahlendem weiß daher kommen. Hier kam nun eine Schicht aus Citadel Shade Agrax Earthshade zum Einsatz.

Die Nieten der Panzerplatten wurden mit Citadel Base Leadbelcher bemalt. Dazu sollte ein möglichst kleiner Pinsel verwendet werden. Das Sichtfenster für den „Piloten“ des Knight erhielt zunächst eine Schicht aus Caliban Green, welches ich mit Warpstone Glow aufhellte.

Nun klebte ich die Panzerplatten auf das Skelett des Knight.

Der Helm wurde vor der Bemalung entsprechend „bearbeitet“. Offenbar hatte die Kampfmaschine einen Kopftreffer erhalten.

Nach dem Bemalen beklebte ich die Figur mit den im Set beiliegenden Aufklebern.

Abschließend fügte ich noch einige Abnutzungen an den Kanten mit Citadel Layer Ironbreaker hinzu.

Das original Base des Knight erschien mir etwas zu langweilig. Ich verwendete daher eine vorgefertigte Vorlage aus dem 3D Drucker. Der Knight erhielt zusätzlich noch einige rostige Ketten.

 

Der Knight ist nun bereit für den Einsatz und kann mit den jeweiligen Waffen nach Wunsch ausgerüstet werden.

 

 

 

Imperial Knights magnetisieren.

Nachdem die Entwicklungen  bei Warhammer 40k über viele Jahre an mir vorbeigegangen sind, wagte ich mit der 8. Edition den Wiedereinstieg. Neben den neuen Primaris Space Marines haben es mir die Imperial Knights angetan. Lange Zeit trug ich mich mit dem Gedanken mir einen dieser waffenstarrenden Ungetüme zuzulegen und den Knight als superschweres Unterstützungskontigent auf das Schlachtfeld zu werfen. Mit dem Spielset Imperial Knights Renegade erhält man gleich zwei dieser Kampfmaschinen. Zugegeben, die Box ist nicht gerade billig, doch erhält man für den Preis zwei komplette Knights und ein Geländestück. Da wir bereits ausreichend mit Gelände versorgt sind, verkaufte ich kurzerhand die Geländegussrahmen.

Einen kleinen Nachteil hat die Box allerdings auch. Games Workshop gab nur einen der neueren „Knight-Warden“ Gussrahmen für beide Knights mit in das Set. Der Warden Gussrahmen gibt weitere Ausrüstungsmöglichkeiten. Er enthält folgende zusätzliche Waffenoptionen: Donnerschlag-Faust, Rächer-Gatlingkanone, rückenmontierter Icarus-Zwillingsmaschinenkanone, rückenmontiertem Raketenwerfer mit Eisensturm- oder Sturmspeer-Raketenmagazin, Melter.

Da mir jegliche Erfahrung im Spiel mit dem Knight fehlt, wollte ich mich bei der Wahl der Ausrüstung nicht schon beim Zusammenbau der Figuren festlegen. Ich entschied mich daher den Knight zu „magnetisieren“. Dazu nutzte ich Neodym Magnete, welche ich bei Ebay in den Einkaufswagen legte.

 

Zunächst widmete ich mich dem Torso des Knight. Ich wollte das Modell später noch in verschiedene Positionen drehen können.

Dazu klebte ich einen größeren Magneten in den Körper und einen weiteren Magneten in das halbkugelförmige Verbindungsteil an den Beinen des Knight.

 

 

Die Thermalkanone und das Schnellfeuerkampfgeschütz teilen sich den gleichen Waffenarm. Während das Kampfgeschütz an der Seite zusätzlich ein Magazin für die Geschosse besitzt, erhält die Thermalkanone einen kleineren Gastank an der Seite. Diese sollte man beim Zusammenbau ebenfalls mit magnetisieren.

 

Bei der Rächer-Gatlingkanone verzichtete ich auf eine Magnetisierung, da diese ohnehin nur einmal in der Box enthalten ist.

Als nächsten waren die beiden Kettenschwerter und die Donnerschlag-Faust an der Reihe.

 

Bei den Waffen auf der rückengestützten Bewaffnung kann man einen der Knights mit einem Raketenwerfer und den Zweiten mit einer Zwillingsmaschinenkanone ausrüsten. Um beide Waffen bei Bedarf tauschen zu können mussten diese ebenfalls magnetisiert werden.

 

Abschließend alle Teile in der Übersicht, fertig zum Grundieren.

 

 

Bemalung Death Guard Deathshroud Terminatoren

Die Death Guard bietet verfügt neben den Blightlord Terminatoren auch über eine spezielle Leibwache für Euren Seuchenlord. Ausgerüstet mit Seuchenfaust (Pistole) und Pestsensen sind sie die perfekten Nahkämpfer. Ich habe mir eine Box gekauft und wollte die Modelle in einem Farbschema bemalen, welches an das ursprüngliche Aussehen der Death Guard vor dem Bruderkrieg erinnert.

 

Die damals noch imperatortreuen Marines trugen helle bzw. weiße Rüstungen. Nach der Korrumpierung durch den Seuchengott Nurgle ist von dem Weiß allerdings nicht mehr viel übrig.

Zunächst mussten die Figuren zusammengebaut und entgratet werden. Anschließend grundierte ich die Modelle zunächst weiß (Sprühgrundierung Army Painter).

 

 

Im nächsten Schritt bemalte ich die meisten Teile des Modells wie die Kapuze ( Citadel Mephiston Red), die Rüstung (Citadel Leadbleacher), der Griff der Sense (Citadel Bestial Brown), den Umhang (Citadel Mephiston Red). Die Schulterpanzer (Citadel Catachan Green).

 

Anschließend verwendete ich Citadel Agrax Earthshade um der weißen Rüstung einen abgenutzten schmutzigen Effekt zu verleihen.

 

Zum Abschluss kümmerte ich mich um die Details. Schläuche der Sensen (Mischung aus Nurgling Green und Snot Green), Seuchefäuste (Balthasar Gold). Ich trug auch etwas Blut auf die Klingen auf (Citadel Technical Blood for the Blood God), schließlich gehen die Jungs nicht zimperlich mit ihrem Gegnern um. Das Base bestreute ich mit Gras. Zum Schutz der Farbe trug ich Matt Varnish (Vallejo) auf.

Warhammer 40.000 Primaris Space Marines Intercessors

Bereits im Juni 2017 erschien die 8. Edition von Warhammer 40.000. Games Workshop brachte mit der neuen Erweiterung auch einen ganz neuen Typ Space Marines mit auf den Markt. Die Primaris Space Marines. Wie alle Space Marines verfügen auch die Primaris über spezielle Organe, die sie normalen Menschen überlegen werden lassen. Die Primaris besitzen noch drei weitere Zusatzorgane. Mit Genmaterial ausgestattet, welches direkt von den Primarchen der Space Marines stammt, sind diese Marines ihrem Brüdern noch einmal deutlich überlegen. Im Spiel werden sie durch eine Reihe völlig neuer Figuren dargestellt.

Die neue Grundbox „Dark Imperium“ bzw. die „light“ Version der Grundbox „Kenne keine Furcht“ enthält neben neuen Chaos Space Marine Modellen der Death Guard ausschließlich neue Primaris Marines. Mit den Modellen aus der Grundbox hat man bereits einen soliden Stamm an verbesserten Kriegern des Adeptus Astartes. Um diese Streitmacht zu erweitern, genügt es einmal bei Ebay reinzuschauen. Dort findet man viele Angebote von Primaris Space Marines aus den genannten Grundboxen. Als einzige Besonderheit wäre zu erwähnen, dass die Modelle der „Dark Imperium“ Box aus grauem Kunststoff und die Figuren aus der „Kenne keine Furcht“ Box aus blauem Kunststoff hergestellt sind. Weitere Unterschiede konnte ich nicht feststellen.

 

Die Standarttruppen bilden die Primaris Intercessors. Sie sind wie die Marines aus den taktischen Trupps mit Boltern ausgerüstet. Wobei dies nicht ganz richtig ist. Streng genommen besitzen sie neben ihrer Typ X Servorüstung ein Boltgewehr. Im folgenden Bild sind Intercessors aus der Dark Imperium Box noch in ihrem Gußrahmen abgebildet.

 

Im Armeebuch „Codex Space Marines“ findet man weitere Ausrüstungsoptionen für die Intercessors. So gibt es das Boltgewehr in drei Varianten. Es existiert eine Standartversion (Schnellfeuer 1 Waffe) sowie eine Strum2 Variante und abschließend eine Schwer1 Ausführung mit größerer Reichweite und Durchschlagskraft.

Hier kommt nun die Erweiterungsbox Primaris Intercessors ins Spiel. Während die Figuren aus den Grundboxen nur mit der Standartversion bewaffnet sind, bietet die Erweiterungsbox Baumöglichkeiten für alle Versionen des Boltgewehrs. Weiterhin enthält sie zahlreiche zusätzliche Ausrüstung u.a. ein Boltgewehr mit Unterlaufgranatwerfer. Dieser ermöglicht das Abfeuern von Granaten auf größere Reichweite.

 

Die Box enthält vier Gußrahmen, eine Bauanleitung, 10 Rundbases (32mm), und einen Bogen Abziehbilder für den Orden der Ultramarines. Im folgenden Video zeigen wir Euch einen kuren Überblick über den Inhalt der Box.

 

 

Unboxing: Veteranen des Imperiums

Vor etwas mehr als einem Monat (Ende Juni 2016) erschien die X-Wing Erweiterungsbox Veteranen des Imperiums. Auch wenn sie damit nicht mehr brandaktuell ist, möchten wir Euch dennoch kurz den Inhalt der Box vorstellen. Um es etwas anschaulicher zu gestalten haben wir ein kurzes Video erstellt.

 

Unser Fazit: Die Box ist ihr Geld wert. Ihr erhaltet zwei bereits bekannte Schiffe (Tie-Defender/Jagdbomber und Tie-Bomber) in einem neuen Anstrich. Beide Flieger waren inzwischen schon etwas angestaubt, aber mit den neuen Piloten und Ausrüstungskarten sind sie jetzt wieder konkurrenzfähig.

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X-Wing Anti-Rutsch Bases

Schon bei meinen ersten X-Wing Spielen ist mir aufgefallen, dass die Schiffe auf ihren Kunststoffbases doch sehr schnell auf der Spielmatte verrutschen können. Ich habe mir daher selbstklebende Anti-Rutsch Matten aus dem Baumarkt besorgt. In den beiden Videos seht ihr den Vergleich zwischen einem Standard Base und einem Base mit Anti-Rutsch Pad.

Hier ein Link, wo man diese versandkostenfrei bestellen kann.

https://www.bauhaus.info/filzgleiter-klettbaender-abdeckkappen/stabilit-anti-rutsch-pad-/p/10462442

 




 

B- Wing Umbau & Bemalung

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Der B-Wing mit der stationären Pilotenkanzel und dem gyroskopisch aufgehängten Hauptflügel schreit geradezu nach einem „Umbau“. Natürlich wollte ich den Flieger nicht verändern, denn er ist gut so wie er ist. Die senkrechte Befestigung am Pin wurde aber diesem dynamischen Jäger nicht gerecht. Damit das Cockpit immer in seiner „richtigen“ Position bleibt, muss es zunächst mit abgetrennt werden. Dies erledigt man entweder mit einem scharfen Cutter Messer oder wie ich mit einer kleinen Laub- oder Bastelsäge. Anschließend entfernt man trennt man den Pin vom Flieger ab. Dieser wird dann mit Sekundenkleber in der gewünschten Position befestigt. Nach dem Trocknen klebt man die Pilotenkanzel in der richtigen Position wieder an. Kleinere Lücken habe ich mit liquid Green Stuff aufgefüllt.

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Bemalung:

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Vorstellung: X-Wing Das Miniaturenspiel

 

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An dieser Stelle möchten wir kurz ein Tabletop Spiel vorstellen, welches für einige von Euch nicht unbekannt sein dürfte. Es handelt sich um das Star Wars X-Wing Miniaturenspiel. Es stammt von Fantasy Flight Games und wird hierzulande durch den Heidelberger Spieleverlag vertrieben. Im Prinzip handelt es sich hier um ein rundenbasierendes Tabletop, bei dem die Spieler Raumschiffe gegeneinander antreten lassen und dabei versuchen die Schiffe des Gegners auszuschalten. Die Raumschiffe werden durch maßstabsgerechte 3D-Modelle der Schiffe aus dem Star Wars Universum dargestellt. Schwerpunkt liegt hier bei den Jägern und Begleitschiffen. Die größten Modelle sind derzeit die corellianische CR90 Korvette Tantive IV und ihr imperiales Gegenstück die imperiale Sturmkorvette. Einen Sternenzerstörer wird man also hier nicht finden. Er würde rein vom Maßstab (1:270) noch immer ca. 6 Meter lang sein. Fans der großen Schiffe finden werden mit X-Wing Armada, welches ebenfalls von Fantasy Flight Games vertrieben wird, zufrieden gestellt.

imageCopyright FantasyFlightGames

Ein großer Vorteil gegenüber anderen Tabletop Spielen ist die Tatsache, dass die Raumjäger bereits bemalt sind. Dem Eavy Metal Team von Games Workshop machen die Flieger sicherlich keine Konkurrenz, aber es sollen ja bezahlbare Modelle an den Kunden gebracht werden. Viele Spieler legen ohnehin noch einmal selbst Hand an die Modelle und gestalten ihre persönliche Jägerstaffel farblich entsprechend individuell.

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Die Grundbox enthält alles was man zum X-Wing Spielen benötigt. Mit dem Erscheinen von Star Wars das Erwachen der Macht ist passend zum Film eine neue Grundbox erschienen. Die Grundboxen unterscheiden sich etwas in dem Inhalt. Die „alte“ rote Box enthält einen T65 X-Flügler und zwei Tie Fighter. Die „neue“ blaue Box, welche wie der Film den Titel „Das Erwachen der Macht“ trägt enthält zwei Tie Fighter der Ersten Ordnung und einen neuen T70 X-Flügler. Weiterhin gab es einige Änderungen wie ein neues Schadensdeck. Neueinsteigern empfehle ich daher die blaue Box. Sammler holen sich ohnehin beide.

imageCopyright FantasyFlightGames

Das Spiel ist sehr vielseitig und ein Muss für Star Wars Fans. Allerdings gibt es auch einen kleinen Haken. Der Hersteller hat auch dieses Spiel nicht zum Wohle der Allgemeinheit entwickelt, sondern um damit Geld zu verdienen. Im Spiel gibt es für die einzelnen Schiffstypen verschiedene Ausrüstungskarten. In Anbetracht der Fülle von Aufwertungskarten ist es aber unmöglich die den Schiffen alle beizulegen. Um eine bestimmte originale Aufwertungskarte zu erhalten muss man sich entweder das entsprechende Schiff kaufen, in dem sie enthalten ist oder auf den einschlägigen Seiten im Netz die Karte einzeln zu erwerben. Neben den „Gelegenheitsspielern“ gibt es auch eine große Spielergemeinschaft, welche das Spiel wettbewerbsmäßig betreibt. Da regelmäßig neue Wellen von Schiffen erscheinen, ist das Meta von X-Wing ständig im Wandel. Laien die versuchen sich in die Materie einzulesen, stoßen schnell auf Begriffe („Doppelkrabben“, „Uboote“) oder Abkürzungen (TLT-Twin Laser Turret ), die Verständnisprobleme hervorrufen können. Mir persönlich hat ein Besuch auf der Forumsseite von http://www.moseisleyraumhafen.com diesbezüglich weitergeholfen. Dort gibt es jede Menge Tipps für Einsteiger aber auch erfahrenere Spieler kommen nicht zu kurz.

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Vorteile: 
-viele taktische Möglichkeiten,
-kleine Spiele möglich – dadurch relativ preiswert,
-für Fans viel Spieltiefe
-alle Modelle sind schon bemalt

Nachteile:
-wenn man bestimmte Karten (z.B. Ausrüstungskarten) haben will, kauft man manche Boxen öfter (oder man muss sie sich im Internet runterladen und ausdrucken.



X-Wing: Poe Dameron T70 X Flügler

Vielleicht haben es ja einige von Euch mitbekommen, ganz still und leise hatte sich doch tatsächlich Ende 2015 ein neuer Star Wars Film in die Kinos geschlichen :).  Mit dem Film gab es natürlich auch neue Helden. Poe Dameron wird in Episode VII als bester Pilot des Widerstands vorgestellt. Er ist damit quasi der Wedge Antilles der neuen Star Wars Filme.

Im Star Wars X-Wing: Das Erwachen der Macht • Grundspiel ist die Pilotenkarte zu Poe Dameron enthalten:

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Wer im Film genau hingeschaut hat, wird bemerkt haben, dass der T70 X Flügler von Poe ein etwas anderes Design aufweist. Für mich, wie für viele andere X-Wing Spieler machte es sich daher erforderlich das Farbschema des T70 Modell entsprechend anzupassen. Ich entschied mich das vorhandene Design einfach zu übermalen. Die originale Farbe ist sehr dünn aufgetragen, daher ist der Verlust an Details durch die zweite Farbschicht minimal. Eine bereits bemalte Figur erneut zu bemalen, war zunächst etwas ungewohnt. Daher überzog ich den X Wing zunächst mit einer Schicht Negro Black und fügte dann die weiteren Farben hinzu. Das Schema ist zum Glück recht einfach gehalten. Das Ergebnis ist nicht überragend, aber zum Spielen taugt es allemal.

 

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